Photovoltaik mit Speicher – lohnt sich ein Batteriespeicher?
Viele Hausbesitzer entscheiden sich heute nicht nur für eine Photovoltaikanlage, sondern auch für einen Batteriespeicher. Ein Speicher ermöglicht es, den selbst erzeugten Solarstrom zu speichern und später zu nutzen – zum Beispiel am Abend oder in der Nacht. Doch lohnt sich ein Batteriespeicher wirklich?
In diesem Artikel erklären wir die Vorteile eines Speichers, die Kosten und in welchen Fällen sich ein Batteriespeicher besonders lohnt.
Vorteile eines Batteriespeichers
Ein Batteriespeicher speichert den Strom, der tagsüber von der Photovoltaikanlage produziert wird, aber im Moment nicht verbraucht wird.
Die wichtigsten Vorteile:
• höherer Eigenverbrauch des Solarstroms
• mehr Unabhängigkeit vom Stromnetz
• Nutzung von Solarstrom auch am Abend
• geringere Stromkosten
Ohne Speicher wird überschüssiger Strom meist ins Netz eingespeist. Mit einem Speicher kann dieser Strom später im Haushalt genutzt werden.
Eigenverbrauch deutlich erhöhen
Der Eigenverbrauch beschreibt den Anteil des selbst produzierten Stroms, der im eigenen Haushalt genutzt wird.
Typische Werte:
SystemEigenverbrauchPhotovoltaik ohne Speicherca. 25–35 %Photovoltaik mit Speicherca. 60–80 %
Mit einem Batteriespeicher kann also deutlich mehr Solarstrom selbst genutzt werden.
Kosten für einen Batteriespeicher
Die Kosten hängen hauptsächlich von der Kapazität des Speichers ab. Für Einfamilienhäuser werden häufig Speicher zwischen 5 kWh und 10 kWh installiert.
Typische Preise:
SpeichergrößeKosten5 kWhca. 4.000 – 6.000 €8 kWhca. 6.000 – 8.000 €10 kWhca. 7.000 – 10.000 €
Die Preise können je nach Hersteller, Technik und Installation variieren.
Wann lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ein Speicher ist besonders sinnvoll, wenn:
• der Haushalt tagsüber wenig Strom verbraucht
• abends viel Strom benötigt wird
• eine hohe Unabhängigkeit vom Stromanbieter gewünscht ist
• der Strompreis hoch ist
Ein Speicher kann außerdem interessant sein, wenn zukünftig Elektroautos oder Wärmepumpen genutzt werden.
Beispiel für ein Einfamilienhaus
Ein typischer Haushalt:
• Stromverbrauch: 4.500 kWh pro Jahr
• Photovoltaikanlage: 8 kWp
• Stromproduktion: ca. 7.500 kWh pro Jahr
Ohne Speicher kann etwa 30 % des Stroms selbst genutzt werden.
Mit einem Batteriespeicher steigt der Eigenverbrauch oft auf 60–70 %. Dadurch müssen deutlich weniger Kilowattstunden aus dem Stromnetz gekauft werden.
Lebensdauer eines Batteriespeichers
Moderne Batteriespeicher sind langlebig und haben meist eine Lebensdauer von:
• 10 bis 15 Jahre
• oft 6.000 bis 10.000 Ladezyklen
Viele Hersteller geben zudem Garantien von 10 Jahren oder mehr.
Fazit
Ein Batteriespeicher kann die Nutzung einer Photovoltaikanlage deutlich verbessern. Durch einen höheren Eigenverbrauch können Haushalte mehr ihres eigenen Solarstroms nutzen und ihre Stromkosten weiter reduzieren.
Ein Speicher lohnt sich besonders für Haushalte, die langfristig unabhängiger vom Strommarkt werden möchten.
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